MASTERS OF DARK FIRE
Webzine - Bandportraits
Geschrieben von: Michael Hoch   
Freitag, 01. Februar 2008 um 18:23 Uhr
Berlin brennt, im Sinne von Leben. Tosende Vielfalt. Mittendrin: Max, Paul, ToXiCa und Vernon: MASTERS OF DARK FIRE. Auch Brandenburg wird als Heimat angegeben. Sie sind Gothic- und Darkrocker mit einer Affinität zur Schutzstation Wattenmeer (das sie aus Liebe zur Nordsee unterstützen) und zu coolen Sounds. MASTERS OF DARK FIRE rocken die Elemente. Erde, Wasser, Feuer, Luft. Und Gothic. 2004 war die Geburtsstunde der Band, die mit ToCiXa vielleicht Deutschlands jüngste aktive Gothic-Bassistin hat. Klingt rekordverdächtig. Nicht nur das. MASTERS OF DARK FIRE schafften erst kürzlich, am 18. Januar genau, die Vorrunde beim EMERGENZA-Nachwuchsfestival im Berliner LIDO. Und wenn schon Lorbeeren,  dann richtig: So sind sie auch Finalteilnehmer des „Battle of the Bands“- Contests des Szenemagazins SONIC SEDUCERS. Damit gehören sie „zu den vielversprechendsten und außergewöhnlichsten Acts 2007“. Muss also was dran sein an den Jungs und der Bassistin, die wir hier einmal portraitieren wollen.
Wer sind MASTERS OF DARK FIRE? Svenja „ToCiXa“ hat Geige und Klavier gelernt und wollte gerne rocken. Die „Masters“ bestanden zunächst aus Paul am Schlagzeug und einem Schulkollegen an der Gitarre. Sie coverten Bands wie THE RASMUS. Svenja stieß dazu und ergänzte mit Bass, den sie seit Jahren schon begeistert spielte.

Der Gitarrist verabschiedete sich und Vernon stieg ein – und blieb. Fehlte nur noch der Gesang. Mit Max fand man einen charismatischen Frontmann, der die Band nicht nur stimmlich prägen sollte. Jede Menge Pläne warten derzeit darauf, umgesetzt zu werden. „Für 2008 haben wir uns vorgenommen, deutschlandweit bei einigen größeren Gothic Konzerten/Festivals mitzumachen. Wir haben eine Reihe von Auftritten in Berlin, in Hamburg ist was für den Herbst geplant. Aber durch „myspace“ bekommen wir viele Anfragen, auch woanders zu spielen und das versuchen wir zu organisieren. Eine Einladung zu einem angemessenem Gig würden wir nicht ausschlagen“, gibt Vernon lächelnd  zu.

Weitere Songs sind auch in Planung. Die bisherigen kann man sich komplett auf ihrer Bandseite www.masters-of-dark-fire.de runterladen und mit  Hilfe einer Reihe Internetradios sind diese auch weltweit hörbar. Die Zeichen stehen also auf „Sturm“ für MASTERS OF DARK FIRE, im positiven Sinne versteht sich. Demnächst geht es wieder auf die Bühne. Dann treten die Vier gemeinsam mit CHARLOTTE’S SHADOW aus Irland und Spanien in Berlin auf. Ihr erstes Konzert unter eigener Regie. Die Berliner wagen was – und können was. So dürfte kaum Zweifel bestehen, dass sie die Hütte nicht voll kriegen.

Und was geht außerdem? Nun ja, mit ihrer Platzierung beim EMERGENZA ist der Weg frei für das im Mai stattfindende Berliner Semifinale. Musikalisch sind sie auf dem richtigen Weg – mit betörenden Gitarren, schönen Arrangements und düsterem Gesang. Mit ansprechenden Fotos, einer gefüllten „My space“-Seite, nachzulesenden Pressereferenzen und Songs zum Herunterladen brennen sie auch organisatorisch. Und MASTERS OF DARK FIRE wollen zeitlos bleiben. Vernon: „Unsere Alter haben wir vergessen“. Das gilt übrigens auch für die Nachnamen. Aber schließlich kommt es darauf ja nicht unbedingt an, wenn man den Erfolg im Blick hat und man ihn auch schon im Nacken gespürt hat. Lasst sie brennen! Die sind heiß!
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