| BACIO DI TOSCA: Der Tod Und Das Mädchen |
| Webzine - Rezensionen |
| Geschrieben von: Christiane Neue |
| Dienstag, 06. November 2007 um 02:00 Uhr |
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BACIO DI TOSCA greift alte Dichtungen und Texte auf, welche düster und melancholisch vertont werden. Diese CD ist also absolut nichts für Menschen, die sich das Gehirn gern mit dröhnenden Bässen und synthetischer Musik heraus hämmern, wie es heute nur allzu oft der Fall ist. Klassische Instrumente, vorwiegend Streicher, begleiten den klassischen Gesang. Aber auch ein Hauch von Moderne muss man nicht missen. So finden sich in „Red Water“ Gitarrenklänge wieder, „Helena“ wird mit Synthies verfeinert. Wahrlich, es ist eine Art Musik, die sich nicht in Worte fassen lässt. Ruhig und düster klingt die Scheibe, die mit jedem Song eine neue Überraschunge bereithält. Ein Werk, das in die Szene passt, denn diese Art von Musik, die zum "in sich kehren" einlädt, ist rar geworden.
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Der Name entstammt der Puccini-Oper „Scarpia“ und heißt aus den italienischen übersetzt „Toscas Kuss“. Hier rächt sich „Tosca“ an dem Gewaltherrscher und Mörders ihres Geliebten, an „Scarpia“. Dörthe Flemming (Charitona) stellt nun ihr erstes Werk aus ihrem Solo-Projekt vor: „Der Tod und das Mädchen“…