SIVA SIX: Rise New Flesh (Flesh And Will Resurrected)
Webzine - Rezensionen
Geschrieben von: Michael Hoch   
Donnerstag, 12. März 2009 um 18:42 Uhr
risenewflashSie werden als eine der bedeutenden Acts im Bereich der Electro-Industrial-Szene angesehen: SIVA SIX. Dabei haben sie mit dem vorliegenden „Rise New Flash“ erst ihr zweites Album draußen, wobei eigentlich schon vor 4 Jahren, im März 2005, erschienen ist. Und es klingt dabei nicht so, als sei es schon irgendwie abgegriffen. Es hat immer noch diesen „Flash“-Charakter einer frischen, aufgeweckten Produktion.

„Rise New Flesh“ war schnell vergriffen, hielt sich lange in den IAC, den Italien Alternative Charts,  und in den Bullets der DUC, der niederländischen Ausgabe. Positive Rückmeldungen aus über 20 Ländern folgten, internationale Radioeinsätze, pipapo. Also noch mal raus damit, mit einem Remixalbum im Schlepptau und im Gesamten gemastert von X-Fusion.

Für die Mixe der SIVA SIX’ Neuauflage drehten Künstler wie Soman, Dope Stars Inc, Dark Soho und natürlich Noisuf-X an den Reglern, 15 Mixe mit Tracks aus beiden Veröffentlichungen.

Es wundert nicht, dass SIVA SIX mit ihrem damaligen Debüt so einschlugen. Kein billiges Geplänkel, sondern futuristische Klangelemente, Blockbuster-Atmosphäre und durchdachte Arrangements drängen sich in den Vordergrund.

Mögliche Vorwürfe, mit einem Re-Release schnell mal eben ein paar Euro in die Tasche zu spülen, anstatt ein neues Album zu präsentieren, werden im Keim erstickt: Aufnahmen für das dritte Album laufen bereits. Und schließlich lässt sich mit einer Neuveröffentlichung mit Bonus ein paar neue Fangemeinden diesseits und jenseits des Wirkungskreises aufbauen.

SIVA SIX wurde 1997 unter dem Namen „Wintermute“ von Keyboarder „Evi“, Vocalist „Z“ und Keyboarder „Noid“ gegründet. Ein Jahr später machten sie mit einer Coverversion des Cure-Songs „Pornography“ auf sich aufmerksam und veröffentlichten zwei Demo-CD’2 als „Wintermute“. Als „Evi“ die Band verließ, machten die übrigen zwei als SIVA SIX weiter, um die Welt von sich zu überzeugen. Heute ist von der Urcrew nur noch „Z“ übrig, mit einem  Herr Khaos an den Keyboards an seiner Seite. Ihre Herkunft geben sie auf ihrer My-Space-Seite übrigens als „Hell, Antarktis“ an.
 
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