MASTERS OF DARK FIRE: Dead Spots
Webzine - Rezensionen
Geschrieben von: Stefan Surkamp   
Dienstag, 02. Februar 2010 um 18:31 Uhr

deadspotsMASTERS OF DARK FIRE - für Leser unserer Seite keine unbekannte Band. Seit der Vorstellung auf NORTHERN-GOTHICS.DE in 2007 haben sich die Berlin-Brandenburger Goth-Rocker im Sonic Seducer dem "Battle of the Bands 2009" gestellt - und prompt gewonnen. Nun liegt mit "Dead Spots" der erste offizielle Longplayer vor, der bei DANSE MACABRE erschienen ist.

Also, hm... Es ist wahrlich nicht leicht, dieses Release irgendwie einzusortieren. Den "Battle Of The Bands" gewinnt man ja mit einem Song - und auf dem Album sind gleich mehrere, mit denen der Erfolg sicherlich nicht so umwerfend gewesen wäre - sorry. Mag sein, dass die Hauptstädter einfach nur nicht meinen Geschmack treffen.

Allein, ich kann mir bei Tracks wie "The Pirate" einfach nicht vorstellen, dass jemand daherkommt und sagt "DAS ist meine Musik!". Stressige Musik, die keinem wahrnehmbaren Spannungsbogen folgt, Mädchen- und Männerstimme gepaart - ein Audio-Chaos sondergleichen. Einfach nur anstrengend. In den großen Magazinen werden MODF zwar entweder gleich in den höchsten Tönen für dieses Album gelobt, oder es wird zumindest Respekt für die Debüt-Leistung gezollt.

Bei aller Verbundenheit und dem Wunsch für die Musiker, den Durchbruch zu schaffen - mehr als einen "Anwesenheitspunkt" kann ich hier nicht vergeben. Meine ist nur eine Meinung unter hunderttausenden. Wäre sie für ein Label relevant, hätte es mit dem Vertrag düster ausgesehen. Es ist anders gekommen und das bedeutet wohl, dass Menschen, die mehr Erfahrung im Business haben als ich, sich etwas vom Talent der Band versprechen. Ich wünsche es ihnen.

Der abgelieferte Sound auf "Dead Spots" jedenfalls ist für mich geradezu kakophonisch und die Gesangsstimmen, sorry, wären vielleicht etwas für die Tourneen von LACRIMOSA. Was ich damit meine? Das hier....

 
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